Payment for Order Flow – Verbot ab 2026!
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February
2025
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Payment for Order Flow – Verbot ab 2026!
Das Wichtigste in Kürze
{{ | rich-list | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | heading-3-l: Kritik an PFOF | paragraph: Mögliche Interessenkonflikte und versteckte Kosten durch hohe Spreads, die den vermeintlichen Vorteil niedriger Gebühren aufheben können. |/rich-content |/rich-item | rich-item | shield-done @icon |/shield-done | rich-content | heading-3-l: PFOF-Verbot ab 2026 | paragraph: Ab 2026 wird PFOF in der EU verboten, was zu höheren Gebühren oder neuen Geschäftsmodellen bei Neo-Brokern wie Trade Republic führen könnte. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
{{ | rich-card | rich-content | paragraph: Hinweis: Dies ist keine Finanzberatung. Die folgenden Informationen dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und stellen keine Empfehlung für Investitionsentscheidungen dar. Du bist selbst für Deine Anlageentscheidungen und die damit verbundenen Risiken verantwortlich. | author: Käpsele |/rich-content |/rich-card }}
Was ist der Payment for Order Flow?
Der Payment for Order Flow (PFOF) beschreibt ein Modell, bei dem Broker wie z. B. Trade Republic Aufträge nicht selbst ausführen, sondern an Handelsplätze oder sogenannte Market Maker weiterleiten. Diese zahlen dem Broker eine Art Provision dafür, dass die Aufträge über sie abgewickelt werden.
Wie funktioniert Payment for Order Flow?
{{ | rich-list | rich-item | wallet @icon |/wallet | rich-content | paragraph: Ein Anleger gibt über seinen Broker eine Order auf. Beispiel: Peter investiert monatlich 100 Euro in einen ETF-Sparplan. |/rich-content |/rich-item | rich-item | wallet @icon |/wallet | rich-content | paragraph: Der Broker leitet diese Order an einen festgelegten Handelsplatz weiter. Der Handelsplatz oder Market Maker verdient Geld durch die Spreads (Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis). |/rich-content |/rich-item | rich-item | chart @icon |/chart | rich-content | paragraph: Ein Teil dieses Gewinns fließt als PFOF-Zahlung an den Broker zurück. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
Trade Republic arbeitet ausschließlich mit Lang & Schwarz Exchange zusammen. Scalable Capital hingegen nutzt Gettex und Xetra.
Diese Provisionen machen es möglich, dass Broker geringe oder sogar keine Transaktionsgebühren erheben. PFOF gilt als Haupt-Einkommensquelle vieler Neo-Broker. Gleichzeitig profitieren Kleinanleger von niedrigen Einstiegshürden und kostenlosen ETF-Sparplänen.
Was ist ein Spread?
Der Spread bezeichnet die Differenz zwischen dem Kauf- (Briefkurs) und dem Verkaufspreis (Geldkurs) eines Wertpapiers. Market Maker verdienen an dieser Differenz.
{{ | rich-list | rich-item | wallet @icon |/wallet | rich-content | heading-4-s: Briefkurs (Ask-Preis) | paragraph: Der Preis, zu dem ein Wertpapier verkauft wird. |/rich-content |/rich-item | rich-item | wallet @icon |/wallet | rich-content | heading-4-s: Geldkurs (Bid-Preis) | paragraph: Der Preis, zu dem ein Anleger ein Wertpapier kauft. |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | heading-4-s: Kleiner Spread | paragraph: Je kleiner der Spread, desto günstiger ist der Handel für Dich. Wer ein Wertpapier kaufen möchte, bekommt den stets etwas höheren Briefkurs angezeigt, als Verkäufer den etwas niedrigeren Geldkurs. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
Was ist ein Market Maker?
Ein Market Maker stellt laufend Kauf- und Verkaufskurse für Wertpapiere bereit und sorgt so für Liquidität am Markt. Er verdient Geld über die Spreads und kann durch PFOF-Zahlungen mit Brokern kooperieren.
{{ | rich-list | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | heading-4-s: Beispiel | paragraph: Lang & Schwarz ist ein Market Maker, der Aufträge von Trade Republic verarbeitet. |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | heading-4-s: Ziel | paragraph: Sicherstellen, dass Kauf- und Verkaufsaufträge jederzeit ausgeführt werden können. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
Welche Broker nutzen derzeit PFOF?
Nicht nur Neobroker arbeiten mit diesem System. Auch konventionelle Online-Broker machen hiervon Gebrauch und generieren dadurch zusätzliche Einnahmen.
{{ | rich-list | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Trade Republic (DE) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Scalable Capital (DE) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Robinhood (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: E-Trade (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Ally Financial (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Webull (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: TradeStation (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Tastytrade (US) |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | paragraph: Charles Schwab Corporation (US) |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
Kritik an PFOF
Interessenkonflikt
Broker könnten Aufträge nicht zum besten Preis, sondern zum lukrativsten Handelsplatz weiterleiten. Da Broker durch das Weiterleiten von Aufträgen an bestimmte Handelsplätze Geld verdienen, könnten sie dazu verleitet werden, nicht unbedingt den besten Preis für den Anleger, sondern den lukrativsten Handelsplatz für sich selbst auszuwählen.
Das kann dazu führen, dass die Order nicht optimal ausgeführt wird und der Anleger möglicherweise schlechtere Konditionen erhält.
Versteckte Kosten durch Spreads
Niedrige oder gar keine direkten Ordergebühren klingen attraktiv, doch das bedeutet nicht automatisch, dass der Anleger den besten Preis bekommt. Der eigentliche Kostenfaktor liegt oft in den Spreads (der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis).
Wenn ein Handelsplatz höhere Spreads hat, kann das den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers indirekt verteuern. Dadurch entstehen versteckte Kosten, die den vermeintlichen Kostenvorteil wieder aufheben können.
Einfluss der Handelszeiten auf die Kosten
Während der offiziellen Börsenzeiten (9:00 bis 17:30 Uhr) gibt es oft mehr Liquidität, da viele Marktteilnehmer aktiv sind. Dadurch sind die Spreads meist kleiner und die Preise für Käufer und Verkäufer fairer.
Außerhalb dieser Zeiten, insbesondere in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, ist das Handelsvolumen geringer. Market Maker verlangen in dieser Zeit oft höhere Spreads, um sich gegen mögliche Kursschwankungen abzusichern. Dadurch können Anleger beim außerbörslichen Handel höhere Kosten tragen.
Was kannst Du tun?
{{ | rich-list | rich-item | time-circle @icon |/time-circle | rich-content | heading-3-l: Handel zu offiziellen Börsenzeiten | paragraph: Handle zwischen 9:00 und 17:30 Uhr, um von kleineren Spreads zu profitieren. Außerhalb dieser Zeiten ist der außenbörsliche Handel etwas teurer, da sich Market Maker gegen Schwankungen bis zum nächsten Handelstag absichern müssen. |/rich-content |/rich-item | rich-item | tick-square @icon |/tick-square | rich-content | heading-3-l: Stop-Loss-Orders setzen | paragraph: Eine Stop-Loss-Order bedeutet, dass Deine Aktien oder ETFs automatisch verkauft werden, wenn sie einen bestimmten Preis unterschreiten. So schützt Du Dich vor zu hohen Verlusten, falls der Kurs plötzlich stark fällt. |/rich-content |/rich-item | rich-item | activity @icon |/activity | rich-content | heading-3-l: Verschiedene Broker vergleichen | paragraph: Jeder Broker hat unterschiedliche Gebührenmodelle, Spreads und Handelsplätze. Ein Vergleich hilft Dir, den besten Anbieter mit den niedrigsten Kosten für Deine Strategie zu finden. |/rich-content |/rich-item | rich-item | activity @icon |/activity | rich-content | heading-3-l: Langfristige Anlagestrategien prüfen | paragraph: Wer langfristig investieren möchte, kann durch eine durchdachte Strategie unnötige Handelskosten vermeiden und vom Zinseszinseffekt profitieren. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
PFOF-Verbot ab 2026
Ab 2026 wird Payment for Order Flow (PFOF) in der EU verboten. Die EU-Kommission argumentiert, dass dieses Modell zu einem potenziellen Interessenkonflikt führt: Broker könnten Orderaufträge nicht zum bestmöglichen Preis, sondern an Handelsplätze weiterleiten, die ihnen die höchsten Rükvergütungen zahlen.
Mögliche Konsequenzen für Trade Republic und andere Broker
{{ | rich-list | rich-item | wallet @icon |/wallet | rich-content | heading-4-s: Höhere Ordergebühren für Anleger möglich | paragraph: Ohne PFOF entfallen die Zahlungen der Market Maker an die Broker, sodass diese ihre Kosten möglicherweise durch höhere Ordergebühren kompensieren müssen. |/rich-content |/rich-item | rich-item | chart @icon |/chart | rich-content | heading-4-s: Broker müssen neue Einnahmequellen finden | paragraph: Neo-Broker wie Trade Republic müssen ihr Geschäftsmodell anpassen, um weiterhin profitabel zu bleiben. |/rich-content |/rich-item | rich-item | time-circle @icon |/time-circle | rich-content | heading-4-s: Verschiebung auf alternative Finanzierungsmodelle | paragraph: Dies könnte bedeuten, dass Broker höhere Depotgebühren, Abonnements oder Zusatzservices einführen. |/rich-content |/rich-item |/rich-list }}
Da einige Neobroker stark auf das PFOF-Modell setzen, werden diese gezwungen sein, eine neue Strategie zu entwickeln, um auch nach 2026 wettbewerbsfähig zu bleiben. Ob dies durch höhere Gebühren, neue Premium-Dienste oder alternative Handelsplatzmodelle geschieht, bleibt abzuwarten.
{{ | rich-card | rich-content | heading-4-s: Wir helfen Dir langfristig zu investieren. | paragraph: Lass Dich jetzt unverbindlich beraten und finde heraus, welche Anlagestrategie zu Deiner Lebenssituation und Deinen Zielen passt. | author: Adrian Schmidt | Käpsele | btn-text: Jetzt unverbindlich melden | btn-link: link |/rich-content |/rich-card }}
February 25, 2026
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Ratgeber
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