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Ist es wirklich noch sinnvoll sich ein Eigenheim zu leisten?

Die “eigenen vier Wände” sind für über 70% der Deutschen eines DER Lebensziele.

Für viele gehört das zum Lebenslauf dazu wie eine Familie zu gründen oder zu heiraten.Die Meinungen, ob das wirklich sinnvoll ist, gehen vor allem seit kurzem weit auseinander.

Viele sehen es immernoch als sehr sinnvoll seine eigene Immobilie abzuzahlen statt das für jemand anderen durch seine Mietzahlungen zu machen. Andere hingegen sehen es sinnvoller lieber in Miete zu wohnen und sein Geld anders zu investieren.

Also lohnt es sich aus finanzieller Sicht wirklich ins eigene Heim zu investieren?

Die Vorteile sind offentsichtlich:

  1. Sicherheitsgefühl: Die “eigene vier Wände” geben einem die Sicherheit in seinem Eigentum zu wohnen. Vor allem für das Alter stellt das für viele ein wichtiges Bedürfnis dar. Außerdem weiß man, dass man alles jederzeit individuell anpassen kann.
  2. Keine Mietkosten: Statt monatlich Miete zu zahlen (und damit die Immobilie für jemand anderen rentabel zu machen) zahlt man monatlich den Kredit für das eigene Eigentum ab.
  3. Erreichen eines Lebensziels: Für viele ist es einfach ein Lebensziel das erreicht wird, wenn man in seinen eigenen vier Wänden wohnen kann. Ein Ziel auf das viele auch gezielt hinarbeiten.

Dabei dürfen die folgenden Nachteile aber auch nicht außer Acht gelassen werden:

  1.  Eingeschränkte Flexibilität bei veränderten Lebensumständen: Die Immobilie bindet einen gewissermaßen örtlich. Für viele ist es nämlich auch das Ziel langfristig in der Immobilie zu wohnen. Dementsprechend muss der Standort der Immobilie gleichzeitig auch den Lebensmittelpunkt darstellen.
  2. Nebenkosten können größtenteils nicht von der Steuer abgesetzt werden: Bei Immobilien zur Vermietung sieht das im Gegensatz anders aus.
  3. Instandhaltungskosten: Diese werden oft unterschätzt. Vor allem, weil man alles nach seinen eigenen Wünschen gestalten möchte. Gerade ein Wintergarten, Gartenumbau etc. kostet immer wieder, damit ist das Eigenheim ein riesiger Kostenblock, der nie aufhört.
  4. Lage: Oft kauft man ein Eigenheim in einer Region, die nicht zwingend wertstabil / wertentwickelnd ist, sondern nach dem Standort an dem man leben möchte. An dem man eben langfristig seinen Lebensmittelpunkt sieht.
  5. Individuelle Gestaltung: Wenn selbst gebaut wird, sind individuelle Vorstellungen nett, diese zu verwirklichen aber beim Verkauf nicht zwingend sinnvoll, da es nur den eigenen Geschmack widerspiegelt. Dies kann ggfs. den Wert der Immobilie senken.

Ob es sich für einen lohnt, muss am Ende jeder selbst entscheiden.
Letztlich ist die Investition in das eigene Heim vor allem eine Life-Style Entscheidung, die man sich leisten können muss.

Vor dem Kauf sollte man unbedingt rational und genau durchkalkulieren, was es heißt, ein Eigenheim zu erwerben (Finanzierungskosten, Nebenkosten, Sanierungskosten, Verkaufswert / Wertverlust). Rücklagen und ein gesundes finanzielles Fundament werden häufig vernachlässigt. Das kann zu vielen Probleme in späteren Jahren führen oder auch wenn mal doch nicht alles so läuft wie man es langfristig für sich geplant hatte.

Vor allem sollten aber andere Investments wie die zwingend notwendige Rente oder wichtige Versicherungen nicht darunter leiden – das tun sie in der Realität aber oft!

Deshalb gilt es das Investment auf keinen Fall zu überschätzen und wirklich zu hinterfragen was die eigentliche Motivation dahinter ist.

Wenn du herausfinden möchtest, ob das Investment in Immobilien – egal, ob Eigenheim oder Kapitalanlage – zu dir und deiner Situation passt, dann trag‘ dich jetzt hier zu einem kostenlosen Erstgespräch ein.

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